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Solide mechanische
Sicherungen sind die Basis für guten Eigentumsschutz.
Dennoch:
Nicht jeder will
in einem festungsartig ausgebauten Haus leben;
Aus Gründen
des Denkmalschutzes und / oder der Ästhetik müssen
manche Sicherungsmaßnahmen unterbleiben;
Wintergärten
bzw. moderne, großzügige Glas-/Stahlkonstruktionen
sind nur durch aufwendige (und sehr teure) mechanische
Vorrichtungen zu schützen;
Brandschutz ist erst vollständig, wenn
auch Brandmelder installiert wurden.
In diesen und anderen
Fällen ist der Einsatz von Alarmtechnik
die optimale Problemlösung.
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Bevor Sie sich allerdings eine Alarmanlage
anschaffen, sollten Sie die kostenlose und individuelle
Sicherheitsberatung eines Wachdienstes in Anspruch nehmen.
Dabei können Ihnen auch geeignete Anlagenbauer
(Errichterfirmen) genannt werden.
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Das Folgende soll daher
lediglich zur Einführung in das Thema "Alarmtechnik"
dienen:
Alarmierungsarten Alarme
können optisch und akustisch (= "laute Alarme")
und über Telefonleitungen (= "stille Alarme")
signalisiert werden. Oft werden beide Alarmierungsarten
kombiniert.
Die "laute
Alarmierung" soll
Einbrecher abschrecken und Nachbarn aufmerksam machen. Vorteil:
Akustische Signalgeber können so penetrant
und unerträglich laut sein, daß man in deren
unmittelbaren Nähe instinktiv die Flucht ergreift. Blink-
oder Blitzleuchten zeigen hingegen auf weite Entfernung
Störungen an. Nachteile:
Die Strafverfolgung des Täters wird nicht
erleichtert. Außerdem empfinden bei häufigen
Fehlalarmen Ihre Nachbarn die Alarmanlage nur noch als störend.
Dagegen wird bei der "stillen
Alarmierung" die Meldung an
eine hilfeleistende Stelle gesendet. Vorteile:
Der Täter bemerkt nicht, daß er bereits
entdeckt wurde. Er kann somit leichter gefaßt werden. Je
nach Meldungsart und -ursache können zudem differenzierte
Maßnahmen ergriffen werden.
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Die Hauptaufgabe der Alarmzentrale eines
Wachunternehmens ist das Reagieren auf "stille Alarme".
Umfangreiche Details hierzu und viele weitere Vorteile
finden Sie auf der Seite Alarmzentrale.
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Nachteile:
Bei jeder Meldungsübertragung fällt eine
Telefongebühr an, und die hilfeleistende Stelle erhebt
eine Aufschaltungspauschale. Fazit:
Nur durch "stille Alarmierung" ist
korrekte Hilfeleistung garantiert! Die Mehrkosten werden z.T.
durch niedrigere Versicherungsbeiträge kompensiert.
Schutzmethoden Alarmanlagen
bieten hauptsächlich vier Überwachungsformen, die
häufig miteinander kombiniert werden:
Außenhautsicherung Alle
einbruchsgefährdeten Elemente (Fenster, Türen) werden
hinsichtlich Öffnung und Durchbruch überwacht. Das
bringt viele Vorteile
mit sich: - Einbruchsversuche
werden im frühesten Anfangsstadium erkannt und
gemeldet. - In der Regel befindet sich der Täter
noch außerhalb des Objektes. Er wird
bei Alarmauslösung zum Aufgeben
genötigt. - Die Bauelemente (Öffnungs-
und Bruchsensoren) sind langlebig und wenig störanfällig. -
Nachträgliche Installation ist oft problemlos möglich. -
Auch bei Anwesenheit kann das Objekt gesichert werden.
Nachteil:
Die Alarmanlage läßt sich häufig
nur dann "scharf"-schalten, wenn sämtliche
gesicherten Türen und Fenster verschlossen sind. Fazit:
Diese Schutzmethode ist insgesamt optimal für
Privathaushalte, wenn sie durch gute mechanische Sicherungen
und einen "lauten Alarm" ergänzt wird.
Raumüberwachung Hier
werden Innenräume auf Bewegungen von Personen überwacht.
Moderne (zuverlässige) Bewegungsmelder arbeiten auf
Infrarot- oder Ultraschallbasis, sind fein einstellbar und mit
verschiedenen Erfassungswinkeln und -reichweiten
erhältlich. Vorteile: -
Räume mit großen und stark unterteilten Glasflächen
können mit wenigen Bewegungsmeldern
vollständig gesichert werden. Manchmal genügt auch
die Sicherung derjenigen Räume,
die ein Täter zwangsläufig betreten wird (sog.
"Fallen-Überwachung"). - Die
Installation ist nachträglich möglich und
vergleichsweise einfach. Nachteile: -
Der Alarm wird erst ausgelöst, wenn der Einbrecher schon
im Objekt ist. - Die Anlage ist oft nur
einschaltbar, wenn sich niemand mehr im Objekt aufhält.
Fazit:
Vor allem Büros und Ausstellungsräume
können oft auf diese Weise ökonomisch sinnvoll
geschützt werden.
Überfallmeldung
Bei unmittelbarer Bedrohung wird mit einem
bedienungssicheren, unauffälligen Taster Alarm ausgelöst.
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Sinnvollerweise sollte diese Meldung an eine
hilfeleistende Stelle gesendet werden. Das kann die Polizei
oder (bei gleicher Sicherheit kostengünstiger) ein
privates Wachunternehmen sein. Details hierzu finden Sie auf
der Seite Alarmzentrale.
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Technische
Überwachung Gute
Alarmanlagen verfügen über eine Selbstdiagnose. Sie
registrieren und melden (solange es irgend geht): -
Sabotageakte an den Anlageteilen - Netz-, Akku-
und Telefonstörungen, sowie - allgemeine
technische Defekte. Auch die Brand-, Rauch- und Gasmeldungen
gehören zur technischen Überwachung.
Anlagentypen
Die klassische
Alarmanlage besteht aus einer
Hauszentrale, an die alle Melder mittels Kabel angeschlossen
sind. Vorteil:
Diese Anlagen haben sich als sehr störungssicher
erwiesen; Fehlalarme kommen hier praktisch nur durch
Fehlbedienung vor. Nachteil:
Die Installation ist recht aufwendig und sollte am
besten gleich während des Neu- oder Umbaus des Objekts mit
berücksichtigt werden. Fazit:
Wir können diesen Anlagentyp uneingeschränkt
empfehlen.
Funkalarmanlagen
funktionieren ähnlich, nur daß hier die
Melder über Funksignale mit der Hauszentrale
kommunizieren. Die Alarmmeldung z.B. an einen Sicherheitsdienst
erfolgt davon getrennt über das Telefonnetz. Früher
waren diese Anlagen oft unzuverlässig, da sie auch auf
fremde Funksignale reagierten. Inzwischen haben aber fast alle
Markenhersteller diese Probleme gelöst. Vorteil:
Auch nachträgliche Installationen erfolgen
schnell und schmutzfrei. Nachteil:
Funkalarmanlagen besitzen aber höchstens die
VdS - Anerkennung A. Fazit:
Für viele Privathaushalte sind diese Anlagen eine
interessante Alternative.
Es werden auch Alarmanlagen angeboten, die
im Prinzip auf plötzliche Luftdruckveränderungen
reagieren. Dadurch soll das Öffnen von Türen oder
Fenstern erkannt werden können. Vor dem Einsatz dieser
Anlagen ist eine Beratung vor Ort ganz besonders wichtig, um zu
klären, ob die individuellen Sicherheitsbedürfnisse
gedeckt werden.
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